Die Elben

 

Die Elben sind vermutlich das älteste Volk Sagons. Distanziert und eitel wirken die meisten Mitglieder dieses Volkes auf andere und die meisten benehmen sich auch so. Sie haben eine sehr starke Verbindung zu der Natur und den Göttern, denen sie als eines der wenigen Völkern Sagons begegnet waren. Sie sind das langlebigste Volk Sagons. Daher wirken viele wenn auch von Gestalt wie ein kleiner Junge alt und weise in ihrer Art und Weise. Am stärksten fällt das bei jenen Elben auf, die unter den anderen Völkern Sagons leben. Sie sind meist melancholisch und zynisch, da sie immer wieder erleben müssen, wie ihre Freunde vor ihren Augen sterben. Aber auch sonst leiden die wenigen Überlebenden des Volkes der Elben, das einstmals für seine Feste und Lieder bekannt war, an ihrem langen Leben und am Aussterben ihres Volkes durch die große Zerstörung. Manche wurden sogar grausame und bösartige Zeitgenossen, die ihren Hass und Trauer an den anderen Völkern auslassen wollen.

 

Äußere Erscheinung: Elben sind im Durchschnitt etwas größer als Menschen. Ihre Züge wirken feiner durch eine schmalere Nase oder ähnlichem. Die meisten Elben hatten einst blondes Haar, doch Trauer und Schmerz scheinen sich auf ihre Haarfarbe ausgewirkt zu haben, sodass das Blond meist schmutzig oder trüb wirkt, bis weilen sogar schwarz bei jenen, die sich ihrem Hass ergeben haben. Sie kleiden sich meist in Roben oder feine Kleider, die der neusten Mode entsprechen. Nur wenige besitzen noch Rüstungen oder Kleidung aus den alten Zeiten. Diese zeugen aber immer von immenser Handwerkskunst und sind mit nichts anderem in Sagen vergleichbar.

 

Gesellschaft: Für gewöhnlich meiden die wenigen Elben größere Gruppen. Nicht wenige suchen andere Artgenossen und bleiben dann bei diesen, egal was passiert. Aber manche finden selten auch in Mitgliedern anderer Völker Gefährten, denen sie dann bis in den Tod folgen würden. Die meisten Elben meiden auch größere Städte und Festungen und lassen sich lieber in Wäldern nieder, sofern sie nicht wegen ihrer im Volk verwurzelten Trauer mit Rastlosigkeit gestraft sind. Diese Elben reisen meist durchs Land, und versuchen auf die eine oder andere Weise ihre Rastlosigkeit zu besänftigen, wobei sie auch manchmal sich Gruppen anschließen.

 

Beziehung zu anderen Völkern: Jeder Elb entscheidet für sich, wie er zu den anderen Völkern steht. Doch ist allgemein in ihnen eine tiefe Abneigung gegen Zwerge verwurzelt. Aber auch den anderen Völkern der Götter sind sie nicht unbedingt wohlgesinnt. Einige Elben haben auch einen offenkundigen hass gegen Menschen entwickelt, da sie der Meinung sind, dass ihr Volk nur wegen der Arroganz der Menschen sterben musste. Andere wiederrum sehen in den Menschen die Zukunft Sagons und sind fasziniert von jenem Volk, das nur so kurz lebt und dennoch seinem Leben zu viel abzugewinnen versucht. Nicht selten kommt es daher auch zu Bindungen zwischen Elben und Menschen. Die Astralen werden von Elben meist bemitleidet, da sie sie als Gefangene in einer fremden Welt ansehen, während die Roduok, Vampire, Werwölfe und Harpyien nur Hass von den Elben erwarten dürfen als unnatürliche und brutale Völker. Ein tiefes Band der Freundschaft verbindet die Elben mit den Phönixmenschen und den Anub, da sie einst gute Beziehungen miteinander pflegten. Ebenso sind sie auch mit den Zentauren eng befreundet, die sie als ihre Brüder sehen.

 

Gesinnung und Religion: Die meisten Elben haben ihren Glauben an die Fünf Göttlichen verloren. Zu Stark war das Trauma der großen Zerstörung für diese und sie suchen, wenn überhaupt, religiöse Bestätigung in der Natur, wobei ihre Riten des Öfteren an jene erinnern, die die Tiergeweihten in Fjelkyst vollziehen. Viele Elben haben sich auch von den Geschehen in Sagon abgewendet und sehen sich selbst als unbeteiligte Individuen. Einige von ihnen Kämpfen aber bis heute erbittert für die gute Seite, während andere zu einer Bosheit verkommen sind, die ihres Gleichen sucht.

 

Besondere Merkmale: Die meisten Elben sind geistig wie körperlich den anderen Völkern überlegen, wobei sie allerdings weniger mit Kraft als viel mehr mit Schnelligkeit und Geschicklichkeit ihre Gegner überwältigen. Es gelingt ihnen schnell, eine Waffe perfekt zu führen. Ihre Sinne sind beinahe so fein wie die der Werwölfe und viele von ihnen sind starke Magieanwender vor allem im Bereich der Naturmagie, aber auch in allen anderen Schulen.


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