Die Goblins

 

Die Goblins werden erst relativ spät in der Geschichtsschreibung erwähnt, doch ist anzunehmen, dass sie altes Volk sind. Diese hinterlistigen und gerissenen kleinen Wesen neigen dazu, sich auf mehr oder weniger legaler Art und Weise einen Vorteil zum Beispiel beim Handeln zu verschaffen. Viele Mitglieder ihres Volkes gelten als geldgierig und stark profitfixiert. Alles, was keinen Gewinn abwirft, hat keinen Nutzen und wird nicht weiter beachtet. Den Goblins ist ihr Ursprung unbekannt, aber ihnen ist es auch egal, weil damit kein Gold zu machen ist. Und nur Gold ist es wert, das man darauf Zeit verwendet. Ist dennoch jemand bereit für die Erzählung der Herkunft der Goblin zu bezahlen, so wird ihm das Gold garantiert abgenommen, jedoch bekommen er nur zu hören, was die Goblins über ihre Herkunft wissen: Nichts! Mit ihrem messerscharfen und Mal mehr Mal weniger kriminellen Verstand sind die meisten Goblins Händler oder Diebe. Auf Grund ihres eher schmächtigen Körperbaus machen sie sich eher selten die Hände Schmutzig und stellen häufig Söldner als Beschützer ein oder halten sich Sklaven.

 

Erscheinung: Goblins sind kleine Kreaturen mit dünnen Gliedmaßen und grüner Haut. Sie haben spitze Ohren und markante Nasen- und/oder Kinnpartien. Haare wachsen ihnen nur auf dem Kopf und das oft nicht sehr zahlreich. Ihre Stimme ist meist schrill und laut und übertönt die der anderen Völker leicht, sodass ein Goblin auf einem vollen Marktplatz gut hörbar ist. Je besser die Kundschaft eines Goblin ist bzw. je größer sein eigener Reichtum, desto reicher ist der Goblin bekleidet, worauf er aber immer genau darauf achtet, seine Kleidung für weniger als normal zu bekommen und diese so lange zu tragen, bis sich Abnutzung nicht mehr durch kostengünstige Maßnahmen verbergen lässt.

 

Gesellschaft:Die Goblins sind kaum politisch aktiv und die Geschicke ihrer “Heimat“ Emsiog und der anderen Oasen werden meist von den Führungspersonen der Alchemistengilde geleitet, wobei sie sich neutral halten, um den Handel mit keinem Volk zu gefährden. Zwar wurden diese nicht direkt von den Goblins gewählt, doch irgendwann hatte sich diese Form einer Regierung als sehr lohnend ergeben und sie wehrten sich nicht dagegen. Leben Goblins in anderen Ländern oder Städten halten sie sich meist an die dortigen Anweisungen und Gesetze, nur fühlen die wenigsten sich wirklich dazu verpflichtet. Goblins leben in Familien, aus einem einfachen Grund: Vetternwirtschaft und Altersversorgung. Denn 50% des Besitzes des Sohnes gehen an den Vater, wenn dieser ihn einfordert, als Abzahlung der sogenannten Geburtsschuld, denn sonst hätten Goblins vermutlich keine Kinder. Im hohen Alter ziehen die meisten Goblins, sofern sie das nötige Geld auch zusammen haben und sie von keinen Erben umgebracht wurden, sich nach Emsiog zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Ansonsten reisen viele Goblins in Handelskarawanen durch Sagon und verkaufen ihre “legalen“ Waren im ganzen Land oder sie besitzen Läden in den großen Städten. Auch sind viele Goblins Mitglieder in der Alchemistengilde, da man bei ihr gut Geld verdienen kann.

 

Beziehung zu anderen Völkern: Kein Volk Sagons mag die Goblins wirklich. Dennoch haben fast alle Länder und Völker gute Handelsbeziehungen zu ihnen, da es auf ganz Perias keine begabteren  Händler gibt. Zwar wird man nicht selten übers Ohr gehauen, aber was man auch bestellt, man bekommt es. Sogar Illegales. Eine große Feindschaft hegen aber die Roduok und die Oger gegen die Goblins, welche sie meist einfangen lassen und als Sklaven benutzen oder verkaufen.

 

Religion: Eine wirkliche Religion ist bei den Goblins nicht anzutreffen. Aber nach ihren Aussagen glauben sie „An alles was sie wollen, sofern sie mir was abkaufen“.

 

Besondere Fähigkeiten: Goblins haben einen ungeheuer klaren und scharfen Verstand. Sie sind in der Lage, komplexe Rätsel und Mechanismen innerhalb weniger Augenblicke zu verstehen und zu lösen. Dazu sind sie auch noch sehr geschickt mit ihren Händen, was sie zu ganz akzeptablen Taschendieben macht. Ob das Volk der Goblins jemals einen potenziellen Magier hervorgebracht hat ist sehr fraglich. Bei einigen wenigen reicht es für ein paar kleine Taschenspielertricks, die keiner Überwachung durch die Kirche bedürfen.


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