Die Phönixmenschen

 

Phönixmenschen sind Menschen, die ihren Körper mit der Seele eines Phönixes teilen. In ihrem Körper befindet sich also neben ihrer eigenen Seele die Seele eines dieser prächtigen Wesen, die von Ruus nach seinem Bild geschaffen wurden. Daher wirken die meisten Phönixmenschen auf andere Völker befremdlich, da sie ab und zu mit sich selbst zu reden scheinen. Im Normalfall hat die menschliche Seele die Kontrolle über den gemeinsamen Körper, die aber meist etwas abwesend wirkt, da sie neben ihren eigenen Eindrücken auch noch die Bilder und Gerüche wahrnimmt, die der Phönix aufnimmt. Dazu kommen noch Phasen, in denen der Phönix im Geiste mit dem Menschen spricht, sodass der gemeinsame Körper mitten im Gespräch mit jemand Anderem für ein paar Sekunden geistesabwesend scheint. Hat der Phönix die Kontrolle, so spricht eine vollkommen andere, meist alt und weise wirkende Stimme, die häufig das menschliche Verhalten nur schwer nachvollziehen kann.

 

Erscheinung: Der Phönix selbst ist ein Raubvogel. Er hat in etwa denselben Körperaufbau wie ein Adler, mit langen Schmuckfedern am Kopf, sowie langen Schwanzfedern. Sein Gefieder ist farblich sehr erstaunlich, da es, wie Feuer, seine Farbe in Mustern zwischen Gelb, Orange und Rot wechselt. Sehr selten gibt es Phönixe die schwarz oder blau sind. Ihre menschlichen Partner sehen wie normale Menschen aus doch haben sie meist eine leicht rötliche Iris und leicht rötliche Haare. Welchem Land die Partner angehören ist nicht vorgegeben, doch sind die meisten von ihnen aus Enriskat. Sehr häufig tragen sie Roben oder Rüstungen, die rot, orange und golden sind und mit Symbolen des Gottes Ruus bedeckt sind.

 

Gesellschaft: Nahezu alle Phönixmenschen sind entweder Priester im des Tempel des Ruus in El Fatach oder Mitglieder der Phönixgarde. Außerhalb dieser Organisationen findet man nur selten Phönixmenschen und diese Verbergen sich meist vor der Öffentlichkeit. Da die Seele eines Phönixes stets dieselbe ist und der Phönix sich an sein altes Leben erinnern kann, bleibt er meistens in ein und derselben Gruppe sein Leben lang. Da die Seele eines Phönixes sehr flatterhaft ist, also immer zwischen den astralen Sphären und der Welt der Lebenden springen würde, braucht der Phönix eine Art Anker in der Welt der Lebenden, welcher seine Seele in ihr festhält. Dafür wird eine Art Seelenbindung mit einem Menschen eingegangen, wenn der Phönix aus seinem Ei schlüpft. Nach dieser Bindung haben die wenigsten Phönixmenschen noch Interesse an einer emotionalen Bindung. Und man kann es ihnen nicht verübeln. Denn der Seelenpartner nimmt das gleiche war, wie man selbst, was meist zu unangenehmen Situationen führt. Aus diesen Gründen kommt es auch nur selten zu der Geburt eines neuen Phönixes. Aber die Bindung hat noch andere Effekte. Denn Leben und Tod der Seelenpartner sind sehr stark aneinander gebunden. Stirbt der Phönix, so bleibt die Bindung bestehen, denn der Phönix geht in Flammen auf und wird innerhalb einer Sekunde als Funken, so werden die Jungtiere genannt, wiedergeboren. Stirbt aber der Seelenpartner des Phönixes, so wird er als Ei wiedergeboren und schlüpft erst, wenn er einen geeigneten Partner spürt. Dies wird meist mit einer großen Zeremopnie im Tempel des Ruus gefeiert. In dieser Form ist der Phönix aber sehr verletzlich und kann endgültig getötet werden. Dazu muss das sehr harte Ei allerdings zerstört werden, welches allen nichtmagischen Waffen standhält.

 

Beziehungen zu anderen Völkern: Sofern ein Phönixmensch sich nicht zu erkennen gibt, begegnen ihm alle Völker wie sie einem Menschen seines Volkes begegnen würden. Wird er aber erkannt, kommt es nicht selten vor, dass sich vor allem in Enriskat und unter der Landbevölkerung Leute vor ihm auf die Knie fallen und ihn als eine Art Halbgott anbeten. In El Fatach selbst haben die Menschen sich längst an das Bild eines Phönixmenschen gewöhnt, sodass sie zwar noch wie ein Adliger behandelt werden, aber auch nicht mehr. Ähnlich ist es in Asterias, wo vor allem durch die Phönixgarde Phönixmenschen keine Seltenheit mehr sind. Gute Beziehungen pflegen die Phönixe schon seit ihrer Erschaffung mit den Anub und Elben. Wahren Hass aber empfinden sie für Vampire, die ihrer Meinung nach die Gezeichneten ihres Vaters Ruus sind und die sie in seinen Namen vernichten müssen.

 

 

Religion: Die Phönixe wissen von ihrer Erschaffung durch Ruus und verehren ihn als mächtigsten der Fünf. Die Priester im Tempel danken Ruus in Morgen- und Abendgebeten für seine Herrlichkeit und sein größtes Geschenk an die Welt, die Sonne welche Wärme und Licht spendet. Die anderen Götter werden zwar auch verehrt, aber bei weitem nicht so intensiv wie Ruus. Viele Phönixmenschen tragen in ihren Rüstungen und Kutten eingearbeitete Ornamente und Insignien ihres Gottes wie zum Beispiel Broschen, die eine goldene Feder darstellen oder eine brennende Krone als Anhänger.

 

Besondere Merkmale: Theoretisch sind Phönixe und ihre Träger unsterblich. Sie werden nur selten krank und sterben nur durch Einfluss von Gewalt. Phönixe selbst sogar nur in ihrer

Eiphase. Dazu geben die Phönixe ihren Trägern eine sehr gute Veranlagung zur Feuermagie sowie große magische Reserven und Hitzeresistenz. Auch werden die körperlichen Fähigkeiten leicht verstärkt und der Träger kann durch die Augen des Phönixes sehen, wenn er dies wünscht. Diese können im Dunkeln perfekt sehen. Eine Gabe, die sich erst nach der Geburtsstunde der Vampire zeigte, war eine Art magisches Gespür für diese Geschöpfe der Finsternis, sodass sie diese auch in einem dunklen Raum oder in Verstecken aufspüren können.

 


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