Die Zentauren

 

Die Zentauren sind ein stolzes Volk aus Kriegern und Jägern. Sie achten ihre Götter und kämpfen bis zum Tod wenn sie damit ihr Volk schützen können. Sie sind sehr fürsorglich und kümmern sich so gut sie können um jeden in ihrer Gemeinschaft. Ein Zentaure würde eher sterben, als dass er ein Gruppenmitglied zurücklassen würde. Dennoch ist es nicht ganz einfach, mit einem Mitglied dieses Volkes zu reisen, denn viele von ihnen sind sehr starrhalsig und dickköpfig. Sie sind nur schwer von ihrem Willen abzubringen und können schnell sich in ihrer Ehre verletzt sehen. Dazu kommt eine tiefe Verbindung zur Natur, die sogar die der Elben übertrifft und es für Zentauren schwer macht, sich zum Beispiel einen Durchgang durch einen Dschungel zu schlagen.

 

Erscheinung: An den Oberkörper der Zentauren erkennt man noch geringe Spuren ihrer elbischen Abstammung. So laufen ihre Ohren spitz zu. Ansonsten haben sie aber nurnoch wenig mit den Elben gemein. Ihr Körper wirkt sehr muskulös und ist bei Männern leicht beharrt, ihre Nase ist meist platt und breit und ihr Unterkörper ist der eines Pferdes. Ihre Haarfarbe gleicht ihrer Fellfarbe und Männer weisen eine starke Gesichtsbehaarung auf, die nicht selten auch zu einer durchgehenden Augenbraue und Bartkonstruktionen führt. Kleidung tragen nur Frauen, um ihren Oberkörper zu bedecken, während die Männer meist ohne Kleidung rumlaufen, im Kampf jedoch tragen sie simple aber stabile Lederrüstungen. Ausnahme stellen die Steppenzentauren dar, die wegen des kalten Klimas ihres Lebensraumes meist Pelzmäntel und ähnliches tragen.

 

Gesellschaft: Es gibt insgesamt drei große Stämme der Zentauren. Der erste ist der Stamm der Waldzentauren welcher ursprünglich im Nordwald lebte, bis ihn die Werwölfe an den Rand der weißen Steppe vertrieben. Beinahe alle Mitglieder dieses Stammes sind Krieger, die entweder Nahrung jagen oder gegen die Werwölfe kämpfen. Nur wenige, hauptsächlich Frauen, kümmern sich um Handwerk und Nachwuchs. Geleitet wird der Stamm von einem Ältesten, der über Magie verfügt und den Stamm vor allem in spirituellen Angelegenheiten berät und einem Kriegsherren, der entscheidet, wo die Waldzentauren angreifen und wo sie ihre Lager aufschlagen. Der größte Stamm der Zentauren ist der Steppenstamm. Er lebte seit dutzenden Generationen in der weißen Steppe als Nomaden. Die Mitglieder ziehen über das Land, betreiben Jagd und Viehzucht und haben keinen festen Wohnsitz. Mehr noch als bei den anderen Stämmen der Zentauren machen sie keinen Unterschied bezüglich des Geschlechts und eine Hierarchie gibt es auch nur sehr schwach ausgebildet. An der Spitze steht ein Ältester, der Magie beherrscht und den Stamm in allen Angelegenheiten vertritt und anführt. Der letzte und auch kleinste Stamm ist der Wüstenstamm, den es vor langer Zeit in die Wüste von Enriskat gezogen hat. Der Stamm spaltet sich in unzählige kleine Gruppen auf, die mal als Nomaden, mal aber auch als Banditen durch die Steppen ziehen. Eine Hierarchie gibt es nicht. Jeder folgt nur dem, dem er folgen will. Wenn überhaupt.

 

Beziehung zu anderen Völkern: Da die Zentauren im Norden relativ abgeschottet von den anderen Völkern Sagons leben hegen sie zu kaum einen wirklich Kontakte. Den meisten begegnen sie misstrauisch und genauso viel Misstrauen wird ihnen entgegengebracht. Denn vor allem in Enriskat sind die Zentaurenbanditen des Wüstenstammes gefürchtet und gehasst, besonders von den Goblins und ihren Handelskarawanen. Einzig und allein mit den Elben hegten die Zentauren gute Beziehungen und handelten nicht selten mit ihnen, da diese ihnen mit Respekt und Freundlichkeit gegenübertraten. Andere Völker hingegen bekommen nur selten eine Chance, mit den Zentauren zu handeln. Durch den Krieg zwischen den Waldstamm und den Werwölfen hat sich das Misstrauen der Zentauren vor allem gegenüber den Menschen verstärkt, da der unterschied zwischen einem Werwolf in Menschengestalt und einem Menschen nur sehr schwer zu bemerken ist.

 

Religion: Die Zentauren aller Stämme glauben daran, dass die Welt eine Seele hat, die in allem, was auf ihr lebt, sich widerspiegelt. Jeder Grashalm, jedes Tier ist ein Geschenk dieser Weltenseele, die die Zentauren ehrfürchtig Benara nennen. So betrauern die Zentauren des Wald- und Steppenstammes jeden Abend die Tiere, welche sie getötet haben und danken Benara dafür, dass sie ihnen verzeiht. Somit spielt die Natur für die Zentauren eine immense Rolle. Die Zentauren glauben außerdem, dass, wenn sie sterben, ihre Seele eins wird mit der Weltenseele und sie in ihr gereinigt und auf ihr nächstes Leben vorbereitet werden. Magie stellt einen Segen der Weltenseele dar, die einen besonders großen Teil von sich auf das neue Leben übertragen hat.

 

Besondere Fähigkeiten: Zentauren sind die schnellsten Lebewesen, die auf dem Land leben. Sie rennen schneller als Pferde und können sogar mit einer Harpyie in der Luft mithalten. Dazu sind sie noch begnadete Bogenschützen sogar im Galopp. Selten sind Zentauren magiebegabt, doch diese entwickeln sich meist zu begnadeten Magiern, die die Naturmagie beinahe so gut beherrschen, wie die alten Druiden. Da meistens nur 2 bis 3 Magier in einem Stamm vorkommen haben sie dort ein hohes Ansehen und werden zu Ältesten ausgebildet.

 

 


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